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Arcadi Volodos

2026 / 2027
Arcadi Volodos
Instrument:Klavier
Land :Russland
Teilnahme am Festival:04.04.2027

Volodos besitzt einfach alles – Imagination, Leidenschaft und eine phänomenale Technik – um seine Ideen am Piano zu verwirklichen. Mit unendlicher Virtuosität, und einem einzigartigen Sinn für Rhythmus, Farbe und Poesie ist Volodos der Erzähler intensiver Geschichten und unendlicher Welten!

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Volodos besitzt einfach alles – Imagination, Leidenschaft und eine phänomenale Technik – um seine Ideen am Piano zu verwirklichen. Mit unendlicher Virtuosität, und einem einzigartigen Sinn für Rhythmus, Farbe und Poesie ist Volodos der Erzähler intensiver Geschichten und unendlicher Welten!


Im Jahr 1972 in St. Petersburg geboren, studierte Arcadi Volodos zunächst Gesang und Dirigieren am dortigen Konservatorium, ehe er sich ab 1987 ganz dem Klavierspiel widmete und seine pianistische Ausbildung am Moskauer Konservatorium bei Galina Egiazarowa sowie in Madrid und Paris fortsetzte.

Seit seinem New York-Debüt im Jahre 1996 arbeitet Volodos mit den weltweit führenden Orchestern, unter anderem den Berliner Philharmonikern, Israel Philharmonic, Philharmonia Orchestra London, New York Philharmonic, mit den Münchner Philharmonikern, Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam, der Staatskapelle Dresden, Orchestre de Paris, Gewandhausorchester, Tonhalle Orchester Zürich, Boston und Chicago Symphony Orchestra. Er spielt unter Dirigenten wie Myung-Whun-Chung, Lorin Maazel, Valery Gergiev, James Levine, Zubin Mehta, Seiji Ozawa, Jukka-Pekka Saraste, Paavo Järvi, Christoph Eschenbach, Semyon Bychkov und Riccardo Chailly.

Piano Rezitals spielen seit jeher eine wichtige Rolle in der Karriere von Arcadi Volodos, dessen Repertoire Werke von Schubert, Schumann, Brahms, Beethoven, Liszt, Rachmaninoff, Scriabin, Prokofiev und Ravel umfasst, aber auch selten interpretierte Werke von Mompou, Lecuona und de Falla.

Volodos ist regelmäßiger Gast an den renommiertesten Konzertsälen Europas. In der Saison 2025/26 wird er im Barbican Centre in London, in der Philharmonie in Paris, im Teatro alla Scala in Mailand, am Wiener Konzerthaus, in der Victoria Hall in Genf, Tonhalle Zürich, Elbphilharmonie Hamburg, im Prinzregententheater München, Auditorio Nacional in Madrid sowie in Lissabon, Rom, Brüssel, Monte-Carlo, Lyon und Sevilla auftreten – ebenso bei den Festivals in Salzburg, La Roque d’Anthéron und dem Klavier-Festival Ruhr.

Die Aufnahmen von Volodos sind wahrhaft einzigartig. Seit seinem Debüt in der Carnegie Hall im Jahr 1999 (Sony Classical), das mit einem Gramophone Award ausgezeichnet wurde, hat er eine außergewöhnliche und sorgfältig aufgebaute Diskografie geschaffen. Anstatt häufig zu veröffentlichen, hat Volodos es vorgezogen, jedes Album mit außergewöhnlicher künstlerischer Tiefe zu gestalten. Jede CD stellt eine persönliche künstlerische Aussage dar und bietet tiefgründige Interpretationen, die ihm weltweit die höchsten Auszeichnungen eingebracht haben.

Zu den frühen Aufnahmen von Volodos gehören drei wegweisende Alben, die ihm internationale Anerkennung verschafften: Volodos Piano Transcriptions, Volodos Live at Carnegie Hall und Volodos in Vienna. Diesen folgten weitere gefeierte Einspielungen mit den Berliner Philharmonikern: Rachmaninows Klavierkonzert Nr. 3 unter der Leitung von James Levine und Tschaikowskys Klavierkonzert Nr. 1 unter der Leitung von Seiji Ozawa. Im Jahr 2007 erschien das Album Volodos Plays Liszt, das begeistert aufgenommen und mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnet wurde. Sein Rezital im Musikverein im Jahr 2010 wurde sowohl auf CD als auch auf DVD veröffentlicht und weltweit von der Kritik gefeiert. 2013 erschien Volodos Plays Mompou, ein zutiefst persönliches Album, das der Musik von Frederic Mompou gewidmet ist, und das mit einem Gramophone Award sowie dem Echo Klassik Preis ausgezeichnet wurde. Volodos Plays Brahms, das einige Jahre später erschien, wurde sofort als Referenz für die Interpretation von Brahms angesehen. Die CD erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Edison Classical Award, den Diapason d’Or und den Gramophone Award. Im Jahr 2019 folgte Volodos Plays Schubert, das ebenfalls mit dem Edison Classical Award geehrt wurde.

Ein neues Album wird im Frühjahr 2026 erscheinen: eine Live-Aufnahme aus Paris, in der Volodos Werke von Schubert und Schumann interpretiert.

Oktober 2025