Grigory Sokolov zählt zu jenen Künstlern, deren Konzerte weit mehr sind als bloße Aufführungen: Sie werden zu musikalischen Ereignissen von seltener Intensität. Jeder Auftritt bildet einen eigenen Kosmos – geprägt von höchster Konzentration, klanglicher Tiefe und kompromissloser Hingabe an die Musik.
GRIGORY SOKOLOV, Klavier
Sokolovs Spiel entzieht sich modischen Deutungen und schnellen Effekten. Stattdessen öffnet sich ein musikalischer Raum, in dem Zeit, Form und Klang neu erfahrbar werden. Seine Konzerte folgen keiner Routine – sie entstehen im Moment und bleiben gerade deshalb unverwechselbar.
Dass das Programm traditionell bis zuletzt geheim bleibt, ist Teil dieses künstlerischen Prinzips: Das Publikum begegnet der Musik ohne Vorwissen, offen für ein einmaliges Erlebnis, das nur an diesem Abend existiert.
Am 2. Dezember kehrt Grigory Sokolov im Rahmen des Ost-West-Festival von Rostislav Krimer nach Bonn zurück – ein außergewöhnliches Konzertereignis in der Beethovenhalle, das weit über die Region hinausstrahlt.


